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DMSG aktuell

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Der Welt-MS-Tag stiftet Gemeinschaft. Der Bundesverband der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft bedankt sich für die zahlreichen Einsendungen im Motto- und Motivwettbewerb zum Welt-MS-Tag 2021. Mit seinem Vorschlag am meisten überzeugen konnte Johannes Einsiedler aus Niederbayern. Sein Entwurf für ein Motiv bringt auf den Punkt, worauf der Welt-MS-Tag abzielt: Verbindungen schaffen und Unterstützung mobilisieren im Kampf gegen MS. Diese Botschaft eint die MS-Gesellschaften rund um den Globus.

Als Johannes Einsiedler in der aktiv! den Aufruf zu dem Wettbewerb gelesen hat, war sein Ehrgeiz geweckt, berichtet er im Interview mit dem DMSG-Bundesverband. Sein kreatives Talent ist in Freundeskreis und Familie bekannt und geschätzt, bestätigt seine Frau. Seine Idee wird rund um den Welt-MS-Tag, am 30. Mai 2021, bundesweit auf die Lage von Menschen mit MS aufmerksam machen.

Gemeinsam in Aktion: die DMSG verbindet

Im Zentrum seines Motivs steht das MS-Symbol. Darauf baut sein Entwurf auf. Einzige Vorgabe zur Wahl des Mottos war das von der Multiple Sclerosis International Federation (msif) für drei Jahre festgelegte, internationale Rahmenthema: "Connections" (Verbindungen). Sohn Christoph hat das Ganze Computertauglich aufbereitet. Die Familie hält auch in Corona-Zeiten zusammen. Den Kontakt zur DMSG habe er bereits kurz nach seiner MS-Diagnose im Jahr 2005 gesucht, sagt Johannes Einsiedler. Zur Abklärung von Taubheitsgefühlen hatte er auf Anraten seines Physiotherapeuten einen Neurologen konsultiert. Mit dem Verlauf seiner MS ist er zufrieden. „Mir geht es gut, ich bin gut zu Fuß, zur Versorgung benötige ich keine Hilfe“, so der 60-Jährige. „Wenn ich einen schweren Verlauf hätte, wäre das in unserer Situation ganz schwierig geworden“, berichtet er von der Querschnittslähmung seiner Frau Irmi. Aus diesem Grund sei der Rollstuhl in seiner Familie nie ein Thema gewesen. Die beiden mittlerweile erwachsenen Söhne (30 und 28) sind damit aufgewachsen. Die Corona-Pandemie sei in Bezug auf die Einschränkung sozialer Kontakte schon eine Belastung für seine Frau und ihn, erklärt er: „Man trifft ja keine Leute mehr“. Gern hat das Paar in der Vergangenheit an den barrierefreien Reisen für Rollstuhlfahrer teilgenommen, die der Landesverband Bayern anbietet.

Lassen Sie sich überraschen: Der DMSG-Bundesverband wird Motto und Motiv jetzt professionell aufbereiten in Gestalt von Flyern, Postern und anderen Werbeträgern. Die so entstandenen Info-Materialien gehen an die DMSG-Landesverbände, die Kontaktgruppen, Apotheken und Medien, die dann landauf, landab im Internet und in den Sozialen Netzwerken für den Welt-MS-Tag werben: Unterstützung im Kampf gegen MS!

Rund um den Globus hat der Welt-MS-Tag seit 2009 eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben. Seit die msif mit Beteiligung der DMSG den Welt-MS-Tag ins Leben gerufen hat, beteiligen sich immer mehr Menschen an den zahlreichen Aktionen und Kampagnen. Auf vielfältige Art berichten MS-Erkrankte aus aller Welt, was sie im Leben mit MS erfahren, was sie fürchten und worauf sie hoffen. Darauf gilt es auch im Jahr 2021 aufzubauen und selbst aktiv zu werden. Denn wer könnte besser wissen, was MS-Erkrankten im Alltag, beschäftigt als die Betroffenen selbst?

 

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Johannes Einsiedler (rechts) mit seiner Frau Irmi und Sohn Christoph.
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