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Therapie & Forschung

Mastinib – ein Therapieansatz für die progrediente MS

Mastinib ist ein weiterer Kandidat der Tyrosin-Kinasen inhibiert und für die Therapie besonders der progredienten MS derzeit im Fokus der Forschung steht.

In der letzten Ausgabe der aktiv! berichtete Prof. Dr. med. Simon Faissner über Forschungen an neuen Therapieansätze mittels „Bruton-Tyrosin-Kinasen“ (BTK). Diese Enzyme, die innerhalb von Immunzellen (bspw. B-Zellen) wichtig für die Aktivierung und das Wachstum sind, sollen gezielt gehemmt (inhibiert) werden. Im Unterscheid zu den angesprochenen BTK-Inhibitoren wirkt Mastinib auf Zellen des angeborenen Immunsystems, also keine B- und T-Zellen, sondern hauptsächlich Mikroglia und Mastzellen. Beide Zelltypen sind stark bei der progredienten MS beteiligt. Ergebnisse einer ersten Studie mit 600 Patienten mit progredienter MS ohne Schübe innerhalb von zwei Jahren vor Studieneinschluss (Mittlerer EDSS 5, mittlere Krankheitsdauer 15 Jahre, mittleres Alter 50 Jahre) zeigten positive Auswirkungen auf die Behinderungsprogression bei vertretbarem und händelbarem Nebenwirkungsprofil im Vergleich zu Placebo. Nun wird eine weitere Studie mit ca. 700 Patient zu weiteren Klärung der positiven Effekte aufgesetzt.

 

Quelle: Beitrag EXTRIMS 2020: FC04.01 - Masitinib in primary progressive (PPMS) and non-active secondary progressive (nSPMS) multiple sclerosis: Results from phase 3 study AB07002, https://cslide.ctimeetingtech.com/msdc2020/attendee/confcal/session/calendar/2020-09-13

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